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Kurz erklärt - Das Down-Syndrom

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Down-Syndrom ist eines der verbreitetsten angeborenen Syndrome. Menschen mit Down-Syndrom gibt es überall auf der Welt sowie bei allen ethnischen Gruppen und Bevölkerungsschichten.

Junge mit Down-Syndrom
Junge mit Down-Syndrom
Quelle: dpa

Menschen mit Down-Syndrom - auch Trisomie 21 genannt - haben in jeder ihrer Zellen ein Chromosom mehr, nämlich 47 statt 46 Chromosomen. Das Chromosom 21 ist dreifach vorhanden. Der englische Arzt John Langdon Down (1828 - 1896) war der erste, der im Jahr 1866 ausführlich Menschen mit den "klassischen Merkmalen" dieses Syndroms beschrieb und sie als abgrenzbare Einheit, als Syndrom, erkannte.

Alle drei Minuten kommt ein Baby mit Down-Syndrom zur Welt, insgesamt leben weltweit circa fünf Millionen Menschen mit Down-Syndrom, in Deutschland etwa 50.000. Die Häufigkeit des Auftretens ist dabei mit etwa 1 auf 800 Geburten überall gleich.

Die Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit Down-Syndrom zur Welt zu bringen, steigt mit dem Alter der Mutter an. In Deutschland wird daher ein vorgeburtlicher Test allen Frauen ab 35 Jahren angeboten. Bisher mussten sich die werdende Mütter allerdings mit einer Biopsie oder Fruchtwasseruntersuchung einem nicht risikolosen Eingriff unterziehen. Ein neuer Bluttest könnte Abhilfe schaffen und wird aktuell im Bundestag debattiert.

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