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UN-Bericht zu Migration - 320 Kinder und Jugendliche sterben jährlich

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Weltweit verlassen Kinder in Not ihre Heimat - in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Dabei riskieren sie nicht selten ihr Leben. Neue Zahlen zeigen: Migration ist gefährlich.

Millionen Kinder sind auf der lebensgefährlichen Flucht. Archiv.
Millionen Kinder sind auf der lebensgefährlichen Flucht. Archiv.
Quelle: K.M. Chaudary/AP/dpa

Weltweit sind nach Angaben der Vereinten Nationen seit 2014 im Schnitt rund 320 Kinder und Jugendliche pro Jahr im Zusammenhang mit Migration gestorben oder werden vermisst. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) schreibt in einem Bericht, dass die Reise über das Mittelmeer besonders gefährlich ist.

Dabei kamen demnach 678 Kinder und Jugendliche zwischen 2014 und 2018 ums Leben. In Südostasien starben laut dem Bericht 363 Kinder und Jugendliche bei der Migration oder werden vermisst.

Hinzu kommen laut der IOM zahlreiche Fälle, die nirgends registriert wurden. Auch Kinder, die in Abschiebehaft sterben, sind in dieser Zahl noch nicht berücksichtigt. Zu der Verteilung nach dem Alter macht die Studie ebenfalls keine konkreten Angaben, da dieses nur in 27 Prozent der registrierten Fälle überhaupt bekannt sei.

Insgesamt sind laut IOM zwischen 2014 und 2018 rund 32.000 Migranten auf ihrer Reise gestorben oder werden vermisst. 17.900 von ihnen seien bei der Überquerung des Mittelmeers gestorben.

Erschütterndes Bild von US-Grenze

Ein erschütterndes Schlaglicht auf die Gefahren für junge Migranten hatte zuletzt ein Bild von der Grenze zwischen den USA und Mexiko geworfen. Das Bild zeigt nach Medienberichten die Leichen eines jungen Mannes aus El Salvador und seiner knapp zweijährigen Tochter am Ufer des Rio Grande. Laut einem Bericht der mexikanischen Zeitung "La Jornada", die das Bild zuerst veröffentlichte, hatten der etwa 25-jährige Mann und seine 21 Jahre alte Frau versucht, mit ihrer Tochter den Grenzfluss zu überqueren, um von Mexiko aus nach Texas zu gelangen. Medienberichten zufolge wanderte die junge Familie wegen Armut und Perspektivlosigkeit aus.

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