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AfD setzt auf Anti-Klimaschutz

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Drittes Hauptthema der Partei - AfD setzt auf Anti-Klimaschutz

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Klimaschutz ist zu einem Thema in allen Parteien geworden. Das gilt nun auch für die AfD, aber mit einer ganz anderen Stoßrichtung.

Alexander Gauland bei einem Wahlkampfauftritt. Archivbild
Alexander Gauland bei einem Wahlkampfauftritt. Archivbild
Quelle: Michael Reichel/dpa

Die AfD will den Protest gegen Klimaschutzmaßnahmen zu einem zentralen Thema machen. "Die Kritik an der sogenannten Klimaschutzpolitik ist nach dem Euro und der Zuwanderung das dritte große Thema für die AfD", sagte AfD-Chef Alexander Gauland der "Welt am Sonntag".

"Wir haben damit ein Alleinstellungsmerkmal, weil alle anderen Parteien ja den Irrsinn mitmachen", sagte Gauland. Natürlich ändere sich das Weltklima, aber die Rolle des Menschen dabei sei zumindest umstritten.

Wissenschaftler aus aller Welt warnen

Der Weltklimarat (IPCC) hatte in der vergangenen Woche indes in einem Sonderbericht vor verheerenden Folgen des durch den Treibhausgas-Ausstoß entfachten Klimawandels gewarnt. Das von den Vereinten Nationen unterstützte Expertengremium mit mehr als 100 Wissenschaftlern aus 36 Ländern kommt zu dem Schluss, dass radikale Maßnahmen einige der schlimmsten Folgen der globalen Erwärmung noch abwenden könnten.

Die zur UN gehörende Weltorganisation für Meteorologie warnte, dass in den kommenden fünf Jahren die Temperatur um bis zu 1,3 Grad Celsius über die vorindustriellen Durchschnittswerte steigen werde.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel mahnte ein entschlossenes Handeln beim Klimaschutz an. Greta Thunberg warf den Staats- und Regierungschefs beim UN-Klimagipfel in New York Versagen vor.

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