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Ein Jahr nach Brückeneinsturz - Papst spricht Genuesen Mut zu

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Am 14. August 2018 stürzte die Morandi-Brücke in Genua ein, 43 Menschen starben. Der Papst nennt die Tragödie auch ein Jahr später noch vermeidbar.

Trümmer der eingestürzten Morandi-Autobahnbrücke. Archivbild
Trümmer der eingestürzten Morandi-Autobahnbrücke. Archivbild
Quelle: Luca Zennaro/ANSA/AP/dpa

Papst Franziskus hat Genuas Bürgern ein Jahr nach dem verheerenden Brückeneinsturz Mut zugesprochen. "Verliert eure Hoffnung nicht, lasst sie euch nicht rauben!", schrieb das katholische Kirchenoberhaupt in einem Brief, der unter anderem in der Lokalzeitung "Il Secolo XIX" veröffentlicht wurde. Er bezeichnete den Einsturz der Morandi-Brücke als "Katastrophe, die hätte verhindert werden können".


Am 14. August 2018 wurden 43 Menschen in den Tod gerissen, als ein Teil der Fahrbahn des Viadukts einstürzte. Noch immer ist nicht aufgeklärt, was genau zu der Tragödie führte.

"Bei Ereignissen solchen Ausmaßes sticht der Schmerz über den erlittenen Verlust, und es ist nicht leicht, ihn zu lindern", schrieb der Papst. "Ich möchte euch sagen, dass ich euch nicht vergessen habe, dass ich für die Opfer bete und gebetet habe, für eure Angehörigen, für die Verletzten, für die Obdachlosen, für euch alle, für Genua."

Am Mittwochmorgen (10.00 Uhr) ist in Genua eine Gedenkveranstaltung geplant. Erwartet werden neben dem Staatspräsidenten Sergio Mattarella auch mehrere Vertreter der Regierung in Rom, die gerade in einer Krise steckt.

Wie ein Mahnmal standen 10 Monate die zerstörten Pfeiler der Morandi Brücke über Genua. Heute wurden sie gesprengt.

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