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Ein Opfer der Erderwärmung - Island erklärt Gletscher für "tot"

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In Island werden die Folgen der Erderhitzung sichtbar: Das Land nimmt Abschied von einem Gletscher.

Der Klimawandel hat den isländischen Gletscher Okjökull schmelzen lassen
Quelle: dpa

Auf Island ist offiziell der erste Gletscher für "tot" erklärt worden. Der 700 Jahre alte Okjökull gilt formell nicht mehr als solcher, weil er zu leicht geworden ist, um sich vorwärts zu schieben. An der Abschiedszeremonie nahmen etwa 100 Menschen teil, darunter Regierungschefin Katrin Jakobsdottir.

An Ort und Stelle wurde eine Tafel enthüllt mit der Überschrift "Ein Brief an die Zukunft". Darauf heißt es: "In den nächsten 200 Jahren ist zu erwarten, dass alle unsere wichtigsten Gletscher den gleichen Weg gehen."

Einen ausführlichen Bericht über die Verabschiedung des isländischen Gletschers Okjökull können Sie hier nachlesen!

Island: Okjökull-Gletscher

Klimawandel - Fünf Naturphänomene, die bald nicht mehr da sind

Die Isländer erinnern heute an den Gletscher Okjökull - er ist über die Jahre weggeschmolzen, wegen des Klimawandels. Er ist nur ein Beispiel für bedrohte Naturphänomene weltweit.

von Michael Kniess
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