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Der Hund, der den IS-Chef jagte - "Ein wirklich guter Junge"

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In höchsten Tönen lobt der US-Präsident den Hund, der beim Einsatz gegen Al-Bagdadi eine große Rolle spielte und nun als Star gefeiert wird - wenn auch unter geheimer Identität.

US-Regierung veröffentlicht Foto des Diensthundes, der IS-Chef Al-Baghdadi jagte
US-Regierung veröffentlicht Foto des Diensthundes, der IS-Chef Al-Baghdadi jagte
Quelle: dpa

Ein Hund des amerikanischen Militärs ist auf dem besten Weg, in den USA ein Held im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus zu werden. Die US-Regierung veröffentlichte am Montag unter der Zeile "Ein sehr guter Junge" ein Foto des Hundes, der den Chef der Terrormiliz Islamischer Staat bei einem Militäreinsatz in Syrien bis zu dessen Tod verfolgte.

"Ein toller Job"

Der Hund habe bei dem Einsatz gegen Abu Bakr al-Bagdadi einen "tollen Job" gemacht, erklärte US-Präsident Donald Trump dazu über Twitter. Der Name des Tieres werde aber geheimgehalten, schrieb Trump weiter.

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Auch Geschlecht und Rasse wurden nicht bekanntgegeben. Dem Bild nach könnte es sich bei dem ebenfalls laut Trump "wundervollen" Tier um einen Malinois, einen Belgischen Schäferhund, handeln. Die Rasse ist in vielen Ländern, unter anderem in Deutschland, in Polizei-Hundestaffeln im Einsatz.

Laut der US-Zeitung "USA Today" begleitete ein solcher Hund auch die Spezialeinheit Navy Seals bei der Tötung des Al-Kaida-Führers Osama bin Laden im Jahr 2011 in Pakistan. Der unbenannte Hund war am Wochenende Teil des Einsatzes von US-Spezialkräften im Nordwesten Syriens, die Al-Bagdadis Aufenthaltsort unter Beschuss nahmen.

Hund wieder einsatzfähig

Trump zufolge wurde das Tier verletzt, als es Al-Bagdadi in einen Tunnel unter seinem Gehöft folgte, wo dieser dann seine Sprengstoffweste zündete. Bei der Explosion starben den Angaben zufolge der IS-Chef sowie drei Kinder, die er mitgenommen hatte. Den verletzten Hund bargen US-Soldaten. Der "K9" - die englisch ausgesprochene Abkürzung für das Hunde-Fachwort "Canine" - ist laut "USA Today" nach der Behandlung seiner leichten Verletzungen wieder einsatzfähig.

Schon bei seiner Pressekonferenz am Sonntag hatte Trump den Hund mehrfach lobend erwähnt: Kein Soldat, aber "ein schöner Hund, ein talentierter Hund", sei verletzt und zurückgebracht worden. Das Wort "Hund" tauchte in der Rede allerdings noch an anderer Stelle auf - als Beschreibung des unrühmlichen Todes Al-Bagdadis: Der IS-Chef sei "wie ein Hund" und "wie ein Feigling" gestorben, sagte Trump. Der Mann, der eine Bedrohung habe sein wollen, habe seine letzten Momente in "schierer Angst und totaler Panik vor den amerikanischen Streitkräften" verlebt.

Trumps Wortwahl ist zudem äußerst beleidigend für Muslime, denn Hunde gelten als unrein und die Bezeichnung als solcher wird entsprechend als üble Beschimpfung gesehen.

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