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Proteste gegen Trump-Besuch

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El Paso und Dayton - Proteste gegen Trump-Besuch

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Mehrere Tage nach den verheerenden Bluttaten in Dayton und El Paso besucht US-Präsident Trump die trauernden Städte. Er will Trost spenden, sorgt aber für Kontroversen.

Begleitet von Protesten hat US-Präsident Trump die von Schussattacken erschütterten Städte El Paso und Dayton besucht. Demonstranten und Politiker warfen ihm vor, mit seiner Rhetorik rassistisch motivierte Gewalt zu schüren. Auch forderten sie härtere Waffengesetze.

Trump äußerte sich aufgeschlossen für eine strengere Überprüfung von Waffenkäufern. Ins Detail ging er nicht. Ein Verbot von Schnellfeuerwaffen lehnte er als nicht mehrheitsfähig ab. Auch wies er Kritik an seiner Rhetorik zurück.

"Die Leute sind vom Feinsten"

Seine Rhetorik spalte nicht, sondern bringe, anders als die Demokraten meinten, die Leute zusammen, sagte er vor seiner Abreise aus Washington. "Dem Land geht es unglaublich gut." Seine Pressesprecherin erklärte: "Jeder empfing ihn sehr herzlich. Jeder war sehr, sehr erfreut, ihn zu sehen." Trump machte ähnliche Aussagen, als er in El Paso für wenige Momente vor die Presse trat. Während des Flugs von Dayton nach El Paso twitterte er Fotos von sich und First Lady Melania beim Besuch im Krankenhaus. "Die Leute, die ich in Dayton getroffen habe, sind die Feinsten!", schrieb er.

Einen Großteil des Flugs verbrachte Trump indes mit Schimpftiraden via Twitter über demokratische Abgeordnete, den Präsidentschaftsbewerber Beto O'Rourke und die Presse. Für Fernsehzuschauer war es ein starker Kontrast: Zum einen die offiziellen Bilder des Weißen Hauses eines Hände schüttelnden und Selfie machenden Trumps, zum anderen wütende Tweets.

Die demokratischen Präsidentschaftsbewerber verurteilen Trumps Rhetorik nahezu geschlossen als hetzerisch. O'Rourke hielt während des Besuchs von Trump in seiner Heimatstadt El Paso eine Ansprache bei einer Gegendemonstration mit mehreren Hundert Leuten. Vor dem Miami-Valley-Krankenhaus in Dayton versammelten sich mindestens 200 Demonstranten und forderten von Trump schärfere Waffengesetze. In El Paso passierte Trumps Wagenkolonne Protestierende mit Schildern, die ihn als Rassisten bezeichneten und aufforderten, nach Hause zu gehen. Unterstützer waren jedoch auch dort.

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