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Rückkehr nach Italien - Knox: "Unschuld hat mich nicht gerettet"

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2007 wurde in Italien eine britische Austauschstudentin ermordet. Es folgte ein Justizdrama um die US-Amerikanerin Amanda Knox. Jetzt ist sie erstmals nach Italien zurückgekehrt.

Amanda Knox ist erstmals nach dem Justizdrama in Italien.
Amanda Knox ist erstmals nach dem Justizdrama in Italien.
Quelle: Antonio Calanni/AP/dpa

Die US-Amerikanerin Amanda Knox hat in Italien ihre Version des Mordes an einer britischen Austauschstudentin vor zwölf Jahren verteidigt. "Ich war unschuldig. Aber der Rest der Welt hatte entschieden, dass ich schuldig war", sagte die 31-Jährige sichtlich bewegt.

Knox war erstmals nach einem jahrelangen Justizdrama nach Italien zurückgekehrt. Dort saß sie fast vier Jahre im Gefängnis. 2009 war sie wegen des Mordes an Meredith Kercher verurteilt, 2015 aber freigesprochen worden.

"Für mich war es unmöglich, einen fairen Prozess zu haben", sagte Knox. Sie habe noch immer Angst, belästigt und verhöhnt zu werden, "heute, jetzt". Auch wenn sie unschuldig sei, bleibe sie "immer verbunden mit dem Mord an meiner Freundin". Dutzende Journalisten begleiteten Knox' Rückkehr nach Italien. Der Mordfall von 2007 wurde nie komplett aufgeklärt.

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