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Entführungsfall Würth - Angeklagter wird freigesprochen

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Nach der Entführung des Sohns von Unternehmer Reinhold Würth ist die Stimme des Lösegelderpressers eine wichtige Spur - aber nicht die des Angeklagten.

Der 48-jährige Angeklagte (l) im Beisein seines Verteidigers.
Der 48-jährige Angeklagte (l) im Beisein seines Verteidigers.
Quelle: Arne Dedert/dpa

Im Prozess um die Entführung des behinderten Sohnes von Milliardär Reinhold Würth hat das Landgericht Gießen den Angeklagten freigesprochen. Die Richter sahen es nicht als erwiesen an, dass der 48-Jährige die Tat begangen hat. Das Opfer ist der Sohn des Unternehmers und "Schraubenkönigs" Würth.

Der damals 50-jährige Markus Würth wurde 2015 in Hessen entführt. Ein Erpresser forderte am Telefon drei Millionen Euro Lösegeld. Die Übergabe scheiterte. Nach etwa 20 Stunden war die Entführung vorbei.

Rund dreieinhalb Jahre nach der Entführung des Sohnes von Schrauben-Milliardär Würth ist der Angeklagte freigesprochen worden. Das Gericht sah keine ausreichenden Beweise.

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