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Buch über Trump - Enthüllungsbuch über Weißes Haus vorgezogen

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Das Enthüllungsbuch über Trump erscheint bereits am Freitag. Der Autor dankte schon mal via Twitter: "Thank you, Mr President." Der teilt indes gegen "Sloppy Steve" Bannon aus.

"Die wichtigste Frage ist und bleibt: Auf wessen Seite schlägt sich die Basis, Trumps Anhänger?", so ZDF-Korrespondentin Ines Trams in Washington.

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US-Präsident Donald Trump hat das am (heutigen) Freitag erscheinende Enthüllungsbuch über das Weiße Haus als Werk "voller Lügen, Fehlinterpretationen und Quellen, die nicht existieren" zurückgewiesen. Bei Twitter schrieb er am Donnerstagabend (Ortszeit), er habe dem Autor keinen Zugang zum Weißen Haus gewährt und nie mit ihm gesprochen.

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Unterdessen ließen Autor und Verleger des Buches mitteilen, es werde wegen der großen Nachfrage vier Tage früher als geplant auf den Markt kommen. "Fire and Fury: Inside the Trump White House" berichtet auf Grundlage von Interviews, die Autor Michael Wolff geführt haben will, von den angeblich chaotischen Zuständen im Weißen Haus.

Bannon: Trump unfähig, die USA zu regieren

Besonders brisant sind vorab veröffentlichte Aussagen des früheren Chefstrategen im Weißen Haus, Stephen Bannon. Er hat unter anderem gesagt, Trump sei unfähig, die USA zu regieren. Ein Treffen von Trumps Sohn Donald Trump jr. mit einer russischen Anwältin im Sommer 2016 brandmarkte er als "verräterisch" und "unpatriotisch". Auf Twitter schrieb Trump, man solle sich die Vergangenheit des Autors ansehen und zuschauen, was mit ihm und "Sloppy Steve" (etwa: dem schlampigen Steve) geschehen werde. Mit letzterem Begriff spielte er offenbar auf Bannon an.

Bereits zuvor hatte Trump mit Blick auf Bannons Aussagen in dem Buch gesagt, dieser habe seinen Verstand verloren. Wolff nannte Trump in dem Tweet nicht namentlich. Ein Anwalt des Präsidenten, Charles Harder, schickte indes eine Unterlassungserklärung an Wolff sowie an den Präsidenten und Verleger von Henry Holt and Co., Steve Rubin. Das Buch solle weder veröffentlicht werden noch weitere Auszüge daraus vorab publiziert werden, hieß es darin. Auf Autor und Verlag machte das Schreiben offensichtlich aber kaum Eindruck: Henry Holt and Co. setzte das Erscheinungsdatum um vier Tage vor, da die Nachfrage beispiellos sei. Wolff selbst twitterte am Donnerstag: "Los geht's. Sie können es morgen kaufen (und lesen). Danke, Mr. President."

Bannon könnten seine Aussagen indes politisch schaden. Zumindest distanzierte sich eine republikanische Sponsorin, Rebekah Mercer, von dem Rechtspopulisten. Sie und ihre Familie hätten seit "vielen Monaten" nicht mit Bannon kommuniziert und seine politische Agenda finanziell nicht gefördert, sagte sie in einer seltenen Stellungnahme. Die Familie rund um Rebekah Mercer gilt als öffentlichkeitsscheu. Und als wohlhabend, konservativ und einflussreich im Trump-Lager.

US-Präsident Trump wehrt sich mit aller Macht gegen die Veröffentlichung eines Enthüllungsbuches über ihn. Daran beteiligt ist sein Ex-Vertrauter Steve Bannon.

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