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Italien - Beben erschüttert Ferieninsel Ischia

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Einheimische und Touristen fliehen ins Freie, auf Bildern sind Schutt und zerstörte Häuser zu sehen: Ein Erdbeben hat die italienische Ferieninsel Ischia erschüttert. Das Ausmaß der Schäden ist noch unklar.

Der Erdstoß der Stärke 3,6 habe die Insel vor Neapel am Montagabend getroffen, teilte die italienische Erdbebenwarte INGV mit. Das Zentrum lag in zehn Kilometer Tiefe. Die Feuerwehr teilte mit, einige Gebäude auf Ischia seien eingestürzt oder beschädigt. Derzeit gebe es noch keine Informationen über mögliche Opfer. Medien berichten von Verletzten.

Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Einheimische und Touristen nach dem Erdstoß ins Freie rannten. Mancherorts soll der Strom ausgefallen sein. Auch das Krankenhaus der Insel habe evakuiert werden müssen, hieß es.

Berichte über Vermisste und Verletzte

Besonders betroffen soll die Gemeinde Casamicciola Terme im Norden der Insel sein. Dort soll es auch Vermisste und Verletzte geben, berichtet Nachrichtenagentur Ansa. Der Zivilschutz berief ein Sondertreffen ein. "Es war sehr stark und sehr furchterregend. Ich habe gehört, dass Menschen gestorben sind", sagte Gemeinderätin Donatella Migliaccio.

Die Insel mit vulkanischem Ursprung ist vor allem im Sommer sehr beliebt bei Urlaubern. Bundeskanzlerin Angela Merkel macht hier regelmäßig Osterurlaub. Italien wird immer wieder von teils verheerenden Erdbeben heimgesucht. Vor einem Jahr erschütterte ein schweres Beben die mittelitalienische Region um die Stadt Amatrice. 299 Menschen starben.

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