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Erdogan fordert mehr Geld - Athen weist Drohungen zurück

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"Entweder Sie teilen diese Last oder wir müssen die Tore öffnen", droht Erdogan der EU. Griechenlands Ministerpräsident Mitsotakis weist die Drohungen Erdogans nun zurück.

Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis. Archivbild
Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis. Archivbild
Quelle: Giannis Papanikos/AP/dpa

Griechenland hat die Drohung des türkischen Präsidenten Erdogan zurückgewiesen, die Grenzen nach Europa für syrische Flüchtlinge zu öffnen. "Erdogan muss begreifen, er kann nicht der EU und Griechenland drohen, um mehr Gelder zu sichern", sagte Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis in Thessaloniki.

Wenn Erdogan das Abkommen neu aushandeln möchte, dann könne man darüber sprechen, sagte er. "Nicht aber mit Drohungen und mit einer Sprache, die nicht mit guter Nachbarschaft im Einklang steht."

Erdogan droht mit Öffnung der Tore

Erdogan hatte zuvor erklärt, die Türkei könne einen möglichen weiteren Flüchtlingszustrom aus Syrien nicht alleine schultern. Er appellierte an die EU, genügend finanzielle Unterstützung bereitzustellen. "Entweder Sie teilen diese Last oder wir müssen die Tore öffnen", sagte Erdogan.

Die Türkei hat seit Beginn des Bürgerkrieges im Nachbarland Syrien 2011 rund 3,6 Millionen Flüchtlinge aufgenommen, mehr als jedes andere Land der Welt.Der im März 2016 geschlossene Flüchtlingspakt zwischen der EU und der Türkei sieht vor, dass die EU alle Migranten, die illegal über die Türkei auf die griechischen Inseln kommen, zurückschicken kann.

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