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Ermittlungen zu Kriegsverbrechen - Tamilen verärgert über Verzögerung

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Tamilen kämpften in Sri Lanka lange für einen eigenen Staat. Dabei wurden 100.000 Zivilisten und Rebellen getötet. Auf Aufarbeitung warten Angehörige vergeblich.

Angehörige von Kriegsvermissen protestieren. Archivbild
Angehörige von Kriegsvermissen protestieren. Archivbild
Quelle: Doreen Fiedler/dpa

Angesichts der schleppenden Aufarbeitung von Kriegsverbrechen in Sri Lanka hat die größte Partei der tamilischen Minderheit gedroht, das südasiatische Land vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zu bringen.

Der UN-Menschenrechtsrat in Genf hat Sri Lanka zum zweiten Mal einen Aufschub gewährt, um binnen zwei Jahren Ermittlungen einzuleiten. Dazu soll ein Gericht mit ausländischer Beteiligung eingerichtet werden. Der Streitpunkt ist, dass die Verfassung diese nicht zulässt.

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