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Dürreschäden - Bauern bekommen bis zu 170 Millionen Euro Hilfe vom Bund

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Die anhaltende Dürre hat zu deutlichen Ernteausfällen geführt. Agrarministerin Klöckner spricht von einem "Witterungsereignis nationalen Ausmaßes" und sagt Millionenhilfen zu.

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Welche Hilfen dürfen die deutschen Bauern nach der Dürre erwarten? Agrarministerin Klöckner jetzt live.

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Die Landwirte in Deutschland sollen wegen der Dürre vom Bund bis zu 170 Millionen Euro an Unterstützung erhalten. "Insgesamt soll den Landwirten mit 340 Millionen Euro geholfen werden", sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) am Mittwoch in Berlin. Darin seien auch die Hilfen der Bundesländer enthalten. Der Bund steuere 150 bis 170 Millionen Euro bei.

Insgesamt seien durch die Dürre nach Angaben der Länder rund 10.000 Betriebe existenziell gefährdet. Die betroffenen Betriebe müssten mit einem Ertragsrückgang von 30 Prozent rechnen. Als Voraussetzung für die Hilfen erklärte Klöckner, dass es sich um ein Wetterereignis von nationalem Ausmaß handele.

Bauern: "Miserable Getreideernte"

Die deutschen Landwirte haben nach den Worten von Bauernpräsident Joachim Rukwied angesichts der Dürre in diesem Jahr eine "miserable Getreideernte" eingefahren. Die Ernte betrage 35,6 Millionen Tonnen, das sei gegenüber der durchschnittlichen Menge von 2013 bis 2017 ein Rückgang von 26 Prozent, sagte der Präsident des Bauernverbands in Berlin. "Die Ernte fällt noch schlechter aus als anfangs erwartet."

Zu der schlechten Getreideernte kämen Einbußen bei Kartoffeln, Zuckerrüben und Grundfutter für die Tiere, fügte der Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV) hinzu. Das derzeitige Schadensbild bestätige die ersten Befürchtungen. Der Verband halte es daher für "dringend geboten, dass Bund und Länder ein Hilfsprogramm mit Unterstützungsmaßnahmen für die betroffenen Betriebe rasch auf den Weg bringen", sagte Rukwied bei der Vorstellung der Erntebilanz.

"Die konkrete Forderung ist, den Notstand auszurufen", sagte Rukwied. Eine konkrete Zahl zu den erwarteten Hilfen nannte er nicht und betonte, er habe vor 14 Tagen lediglich erklärt, Hilfen von einer Milliarde Euro seien "wünschenswert".

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