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Gespräche Lufthansa und Ufo - Flughafen erwartet Andrang in der Streikpause

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Nach Streiktagen mit vielen Flugausfällen bei der Lufthansa erwartet der Frankfurter Flughafen am Samstag einen erhöhten Andrang mit langen Wartezeiten für Passagiere.

Maschinen der Lufthansa am Frankfurter Flughafen
Am Freitag wird am Flughafen Frankfurt noch gestreikt - am Samstag rechnet der Flughafen mit mehr Fluggästen als üblich.
Quelle: dpa

Die Flugbegleiter haben am Freitag ihren zweitägigen Streik fortgesetzt. Hunderte Flüge fielen aus. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass beide Seiten wieder miteinander reden wollen. Am Morgen seien 415 von 1.362 Flügen annulliert worden, sagte der Flughafensprecher. An den Terminals sei es aber ruhig, viele Kunden hätten sich auf den Streik eingestellt.

Für das Wochenende wird jedoch mit einem Passagier-Andrang gerechnet. Nach dem geplanten Ende des Streiks seinen dann mehr Fluggäste als üblich zu erwarten, sagte ein Sprecher des Betreibers Fraport. Viele Lufthansa-Kunden hätten umgebucht und seien auf Samstag ausgewichen. Fluggäste sollten zweieinhalb Stunden vor Abflug am Flughafen sein.

Die Lufthansa hatte wegen des Streiks der Flugbegleiter rund 1300 Flüge abgesagt. 180.000 Passagiere sind davon betroffen. Nun geht Vorstandschef Carsten Spohr auf die Gewerkschaft UFO zu und will den Tarifstreit am Wochenende mit einer Schlichtung lösen.

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Streik für höhere Spesen und Zulagen

Das Kabinenpersonal hat seit Donnerstag die Arbeit niedergelegt, um den Arbeitgeber in Gesprächen über höhere Spesen und Zulagen sowie weitere Verbesserungen der Anstellungsverhältnisse zu zwingen. Die Gewerkschaft Ufo und Lufthansa haben nun für das Wochenende Sondierungsgespräche, vereinbart, um in eine Schlichtung zu kommen. Für die Gespräche haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart, um inhaltlich voran zu kommen.

Nach dem Sonderflugplan der Lufthansa sollten am Freitag weltweit rund 600 Flüge ausfallen. Am Donnerstag waren 700 Flüge gestrichen worden. Insgesamt rechnete Lufthansa mit 180.000 betroffenen Passagieren. Auch nach Streikende werden für Samstag zunächst noch einige Absagen erwartet, weil Maschinen und Crews nicht an den richtigen Einsatzorten sind.

In München fallen am Freitag laut Lufthansa mehr als 200 Flüge aus. Schalter und Terminals waren nach Angaben einer Flughafen-Sprecherin am Morgen leer. Es gebe "keine langen Schlangen", hieß es.

Lufthansa hat Ufo nicht akzeptiert

In dem gesamten Konflikt geht es insbesondere auch um die Frage, ob Ufo überhaupt noch Tarifverträge für das Kabinenpersonal durchsetzen kann. Lufthansa hatte seit Monaten dem Ufo-Vorstand die Vertretungsberechtigung abgesprochen und jegliche Verhandlungen abgelehnt. Man hoffe jetzt auf eine Annäherung, hatte Ufo-Sprecher Baublies zu den geplanten Gesprächen erklärt. "Wenn's nicht klappt, müssen wir am Montag verkünden, dass es weitere Streiks gibt", fügte der frühere Ufo-Vorsitzende jedoch hinzu.

Die meisten Flugabsagen gab es erneut in München und Frankfurt, weil nur die Kernmarke Lufthansa bestreikt wird. An kleineren Flughäfen gibt es nur Zubringerflüge nach Frankfurt und München, so dass dort kaum Stornierungen gab.

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