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EU-Chefanklägeramt - Kandidatin beklagt Schikanen aus Rumänien

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Laura Kövesi war Korruptionsermittlerin in Rumänien. Aus dieser Funktion wurde sie herausgedrängt. Jetzt beklagt sie Schikanen auf dem Weg nach Brüssel.

Laura Kövesi neben Staatspräsident Klaus Iohannis (Archiv).
Laura Kövesi neben Staatspräsident Klaus Iohannis (Archiv).
Quelle: Vadim Ghirda/AP/dpa

Die frühere rumänische Chefanklägerin bei Korruption, Laura Kövesi, beklagt Schikanen seitens ihrer Gegner in Justiz und Politik. Ihre Berufung zur Chefin der geplanten EU-Staatsanwaltschaft solle verhindert werden. Kövesi gilt als aussichtsreiche Kandidatin. Sie war in Rumänien vorzeitig entlassen worden.

Sie sei von der Staatsanwaltschaft vorgeladen worden. Es gehe um Amtsmissbrauch und Schmiergeld, sagte Kövesi. Sie solle vor den Anhörungen im EU-Parlament diskreditiert werden.

Kövesi war von 2013 bis zum 9. Juli 2018 Chefin der Antikorruptionseinheit der Staatsanwaltschaft (DNA) und wurde von der EU sehr geschätzt. Auf Betreiben der sozialliberalen Regierung wurde sie vorzeitig entlassen. Kritiker führen dies auf Bestrebungen der Regierung zurück, korruptionsverdächtige Politiker zu schützen.

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