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Elektromobilität - E-Auto-Batterie: EU-Kommissar fordert Konsortium

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Appell an Autobranche: EU-Kommissar Maros Sefcovic warnt davor, dass die EU bei der Elektromobilität den Anschluss verliert - und fordert ein europäisches Konsortium zum Bau von E-Auto-Batterien. Der Airbus könne als Vorbild dienen.

E-Autos gelten als Hoffnungsträger der Branche und der Regierung. Trotzdem gibt es immer noch viele Probleme: Geringe Reichweite, lange Aufladezeiten oder der Stromverbrauch. Dieser ist so hoch, dass es für die aktuellen Netze knapp werden könnte.

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Erst durch die Zusammenarbeit europäischer Unternehmen unter dem Namen Airbus gelang es, dem US-Flugzeughersteller Boeing Konkurrenz zu machen, sagte Maros Sefcovic der "Süddeutschen Zeitung" vom Montag. "Wir müssen erkennen, dass die USA und China beim Thema Elektromobilität schneller vorangehen als wir", begründete der stellvertretende Kommissionspräsident seinen Vorstoß.

Die EU-Kommission versuche mit einer Mischung aus Anreizen und Druck die ihrer Ansicht nach zu zögerliche Wirtschaft aufzuwecken. "Das Ziel ist, schnell viel mehr Autos mit alternativen Antrieben auf die Straße zu bringen", sagte der für das Thema Energie zuständige slowakische EU-Kommissar.

"Unternehmenschefs müssen mitziehen"

Sefcovic rief die Autobranche dazu auf, die EU-Gelder abzurufen, die auch zur Förderung alternativer Antriebssysteme bereitstünden. "Wir haben Mittel, um Forschung, Infrastruktur und den Markt generell zu unterstützen. Jetzt müssen die Unternehmenschefs mitziehen." Zwei Milliarden Euro stünden bereit. Gerade bei E-Auto-Batterien gebe es Defizite. Die Technik sei jedoch zu wichtig, "als dass wir sie aus Übersee importieren".

Sefcovic hält es auch für möglich, dass die EU demnächst eine Mindestquote für Autos mit emissionsfreien Antrieben vorschreibt. "Die traditionelle Industrie mag das Wort und das Konzept einer technikspezifischen Quote nicht besonders", sagte Sefcovic der "Süddeutschen". Aber Europa brauche "ein Signal", nicht nur damit die Industrie aufwache, sondern auch damit die Energieversorger und die Menschen den Wandel wahrnähmen. Der Diesel sei mehr denn je ein "europäisches Nischenthema" und stoße mit Recht zunehmend auf Widerstand in abgasgeplagten Metropolen.

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