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Eurovision Song Contest - Kritik für israelischen Werbeclip

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Ein Werbespot im israelischen Fernsehen sorgt für Diskussionen. Vielen Israelis ist er zu negativ - und teilweise antisemitisch.

Der ESC findet in Tel Aviv statt.
Der ESC findet in Tel Aviv statt.
Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa

Ein israelischer Werbespot zum Eurovision Song Contest hat im eigenen Land und bei den Palästinensern für Ärger gesorgt.

Der Ton des Werbeclips ist selbstironisch gehalten. "Ich weiß, dass ihr gehört habt, dass es ein Land von Krieg und Besatzung ist." In sozialen Medien kritisierten viele das Lied als zu negativ. Eine Stelle wurde sogar als antisemitisch eingestuft: "Die meisten von uns sind Juden, aber nur einige sind habgierig."

Eine arabische Israelin namens Lucy und ein aus Russland eingewanderter Jude namens Elia nehmen die Zuschauer in dem Clip "auf eine musikalische Reise durch die wichtigsten Teile Israels", wie der für die ESC-Übertragung zuständige Sender Kan bei Twitter mitteilte. Der Sender selbst betonte, bei dem Clip handele es sich um Satire, die sich mit Stereotypen über Juden und Israel befasse. "Wir kennen unsere Schwächen, und wir schämen uns nicht, über sie zu lachen."

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