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Ex-SPD-Chef - Schulz: Polit-Sprache wird immer brutaler

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Die Ausdrucksweise in der Politik werde immer brutaler, beklagt Martin Schulz. Solidarität, Würde und Respekt würden zerstört, sagt er.

Martin Schulz beklagt die Brutalisierung der politischen Sprache.
Martin Schulz beklagt die Brutalisierung der politischen Sprache.
Quelle: Bernd Thissen/dpa

Der frühere SPD-Chef Martin Schulz hat eine Verrohung der politischen Sprache kritisiert. Mit Blick auf die Forderung des italienischen Innenministers Salvini nach einer Zählung der Roma in Italien sagte Schulz der Zeitung "Le Figaro", dies sei "beinahe Faschismus".

"Was wir erleben, ist eine Brutalisierung der politischen Sprache, bei der jede Form der Solidarität, des Respekts und der Würde zerstört wird. Das bedeutet das Ende der Demokratie." Das sei lange nur ein Randphänomen gewesen.

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