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Extremwetter weltweit - Überschwemmungen, Schneestürme, Hitzewelle

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Überschwemmungen auf den Philippinen, Winterstürme in den USA, Rekord-Hitze in Australien: Zum Jahreswechsel setzt extremes Wetter den Menschen in etlichen Regionen der Welt zu.

Überschwemmte Straßen in Deat
Überschwemmte Straßen in Deat (Philippinen)
Quelle: reuters

Auf den Philippinen kämpfen die Menschen mit schweren Unwettern. Im Osten des Inselstaats haben heftige Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Mehr als 20 Menschen kamen ums Leben, Helfer suchen nach Vermissten. In den betroffenen Provinzen verloren rund 22.000 Bewohner ihr Zuhause.

Manche Opfer wurden nach Angaben von Polizei und Katastrophenschutz im Schlaf von den Erdrutschen überrascht. Mindestens neun Menschen ertranken, ein Opfer wurde von einem umstürzenden Baum erschlagen. Nach Angaben des Wetterdiensts müssen sich östliche und zentrale Provinzen auf weitere starke Regenfälle einstellen, wenngleich sich das Tiefdruckgebiet abgeschwächt habe.

Erst gestern hatte ein Erdbeben den Süden des Landes erschüttert. Mehrere Stunden später lagen keine Berichte über Opfer oder Schäden vor. Die Behörden riefen zunächst dazu auf, Stränden wegen der Tsunami-Gefahr fern zu bleiben. Später wurde die Tsunami-Warnung aufgehoben.

Heftiger Regen und Schneestürme in den USA

In den USA warnten Meteorologen zum Jahreswechsel vor heftigen Regenfällen und Überschwemmungen im Süden des Landes. Betroffen seien laut Accuweather vor allem Regionen von Texas, Arkansas sowie Tennessee und Mississippi.

Autos stehen im Wasser
Überflutete Straßen in Baton Rouge
Quelle: ap

Teile des östlichen Mississippi standen bereits in den vergangenen Tagen unter Wasser.

Im Norden und in der Mitte des Landes müssen die Menschen mit Eis und Schnee rechnen. Erst am Donnerstag und Freitag hatten die Bewohner des Mittleren Westens heftige Schneestürme erlebt. In Nord- und Süddakota, Nebraska und Minnesota fielen bis zum Freitagmorgen (Ortszeit) gut 30 Zentimeter Schnee. Mindestens sechs Menschen starben landesweit in Verbindung mit den extremen Wetterbedingungen der vergangenen Woche.

Schneesturm in Minnesota, USA
Schneesturm in Minnesota, USA
Quelle: ap

Hunderte Flüge fielen aus, tausende weitere waren verspätet. Viele Reisende saßen mitten in den Weihnachtsferien fest.

Rekord-Hitzewelle in Australien

Ganz andere Extreme auf der Südhalbkugel: Australien steuert mit einer Rekord-Hitzewelle und Temperaturen über 40 Grad Celsius auf Silvester zu. Nach Angaben des australischen Wetterdienstes vom Samstag soll es in den ersten drei Monaten des neuen Jahres weiter ungewöhnlich heiß bleiben. Im Schnitt liegen die Temperaturen demnach 10 bis 14 Grad über dem Normalwert für diese Jahreszeit.

Strand in Adelaide
Strand in Adelaide
Quelle: dpa

Grund für die andauernde Hitze sei ein Hochdruckgebiet über der Tasmansee zwischen Australien und Neuseeland, sagte die Meteorologin Sarah Fitton. Die Hitzewelle begann zu Weihnachten. Bislang war 2017 das drittheißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Den Klimabericht für 2018 veröffentlicht Australiens Wetterdienst erst im Januar.

Schneestürme in Japan und Indien

In Japan warnte der Wetterdienst laut der Nachrichtenagentur Kyodo vor möglichen Schneestürmen und Störungen im Straßenverkehr zum Jahreswechsel. Bis zum Samstagmorgen sollten in der Region Hokuriku im Zentrum Japans bis zu 80 Zentimeter Schnee fallen sowie 70 Zentimeter im Nordosten in Tohoku. Auch am Sonntag sollte es demnach weiter schneien. Premierminister Shinzo Abe mahnte Regierungsbehörden zu besonderer Aufmerksamkeit, um bei etwaigen Naturkatastrophen oder anderen Notfällen gewappnet zu sein.

Bei heftigen Schneefällen in Indien musste die Armee eingreifen: Sie befreite mehr als 2.500 Menschen. Die Reisenden saßen in ihren Autos auf einer Fernstraße nahe dem Gebirgspass Nathula an der Grenze zum Autonomen Gebiet Tibet fest. Laut dem Wetterdienst soll das kalte Wetter im Norden, in der Mitte und im Osten Indiens auch in der kommenden Woche andauern.

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