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Fälschungen beim "Spiegel" - Ex-Redakteur Relotius gibt Preise zurück

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Der "Spiegel" hat seinem Redakteur Claas Relotius nachgewiesen, Texte gefälscht zu haben. Der gibt seine Reporterpreise zurück.

Spiegel-Verlag - Verlagsgebäude in Hamburg.
Spiegel-Verlag - Verlagsgebäude in Hamburg.
Quelle: Christian Charisius/dpa

Der Journalist Claas Relotius hat seine vier Deutschen Reporterpreise zurückgegeben. Der Autor habe sich gemeldet und sich entschuldigt, teilte das Reporter-Forum mit. Zuvor hatte "Der Spiegel" bekannt gemacht, dass Relotius mehrere Texte gefälscht habe.

Der 33-Jährige, der auch für die "Süddeutsche Zeitung", "Die Welt" und Zeit-Online schrieb, wurde für viele seiner Reportagen ausgezeichnet. So erhielt er auch den Katholischen Medienpreis 2017 für den "Spiegel"-Text "Königskinder".

Der "Spiegel" hatte den Betrugsfall um den Autor Relotius am Mittwoch offengelegt. Demnach manipulierte der mehrfach ausgezeichnete Reporter in großem Umfang eigene Geschichten. Der 33-jährige Journalist habe die Fälschungen inzwischen zugegeben und das Haus verlassen, hieß es. Journalistenverbände reagierten betroffen und teils erschüttert auf den Betrugsfall.

Die stellvertretende Chefredakteurin Susanne Beyer nimmt im Interview Stellung zu der Betrugsaffäre:

Nach dem Betrugsfall beim "Spiegel" will das Magazin Konsequenzen ziehen. "Wir haben eine Verantwortung", sagt die stellvertretende Chefredakteurin Susanne Beyer im Interview. Der Fall Relotius sei ein Schock gewesen.

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