Sie sind hier:

Fall Creators Update - Microsoft setzt bei großem Windows-Update auf 3D

Datum:

Ab dem 17. Oktober liefert Microsoft das "Fall Creators Update" an Nutzer des Betriebssystems Windows 10 aus. Der Softwarekonzern setzt angesichts der Konkurrenz durch Googles Android und Apples iOS auf mehr virtuelle Realität und Datenschutz.

Dass der Computer heute in fast jedem Büro und fast jeder Wohnung steht, haben wir einer bunten Mischung aus Hippies, Hobbybastlern, Außenseitern, Nerds und Verrückten zu verdanken.

Beitragslänge:
43 min
Datum:

Mit dem neuen "Fall Creators Update" will Microsoft sein Betriebssystem Windows 10 für dreidimensionale Objekte und virtuelle Realität fit machen. An diesem Dienstag ist das vierte große Update weltweit offiziell verfügbar. Rund 500 Millionen Geräte arbeiten derzeit mit Windows 10, sagte Microsoft-Manager Robin Wittland.

"Mit dem neuen Update zieht 3D in das Betriebssystem ein", sagte Wittland. Dreidimensionale Objekte können nun zum Beispiel auch in Office eingebunden werden. Microsofts Programm "Paint" wird durch "Paint 3D" ersetzt. Zudem hat das Unternehmen einen Schwerpunkt auf Datenschutz und Datensicherheit gelegt. Für neue installierte Apps werden künftig grundsätzlich Zugriffsrechte abgefragt, bevor diese auf Daten zugreifen. Die Nutzer sollen generell ihre individuellen Einstellungen einfacher konfigurieren und alle Daten auf einen Blick übersehen können.

Microsoft setzt auf Mixed Reality

Das "Fall Creators Update" werde auch für sogenannte Mixed Reality den Startschuss auf PCs geben, erklärte Microsoft-Manager Michael Zawrel. Von neuen Headsets etwa von Acer, Dell und Lenovo, die Nutzer in virtuelle Realitäten versetzen, erwartet sich Microsoft einen gehörigen Schub für die Technologie, um die es zuletzt etwas ruhiger geworden ist.

Da Microsoft künftig auch die Plattform SteamVR unterstützen wolle und damit eine entscheidende Schwachstelle - nämlich fehlende Inhalte - schließe, könne die Rechnung aufgehen, schätzt Piers Harding-Rolls von der Marktforschung IHS. Mit einer App könnten Nutzer ihren Rechner auf Kompatibilität testen, sagte Zawrel.

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert auf Mein ZDF! Abo beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert

Sie wechseln in den Kinderbereich und bewegen sich mit Ihrem Kinderprofil weiter.