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Die Favoriten setzen sich durch

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Eurovision Song Contest - Die Favoriten setzen sich durch

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Keine Überraschung in Tel Aviv: Beim ESC qualifizieren sich die Favoriten wie Sänger Duncan Laurence für das Finale. Der erste ESC-Sieg der Niederlande seit 44 Jahren rückt näher.

Duncane Laurence Niederlande - Proben zum Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv
Duncan Laurence vertritt die Niederlande beim Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv
Quelle: epa

Er sitzt einfach nur am Klavier und singt seinen Song: Duncan Laurence braucht keine große Show. Seine anmutige Ballade "Arcade" über eine unerfüllte Liebe trägt ihn. Immer wieder wird sein Auftritt beim zweiten ESC-Halbfinale von Applaus begleitet. Einige Zuschauer bekommen feuchte Augen. Laurence berührt in Tel Aviv viele ESC-Fans und Beobachter.

Und so wählen ihn das TV-Publikum sowie die internationalen Jurys ins ESC-Finale am Samstag. Keine Überraschung. Denn Laurence ist seit Wochen in den Wetten, die den Sieger bisher immer ziemlich zuverlässig vorhersagen, auf Platz 1. Die Niederlande sind der Top-Favorit bei diesem ESC. Der erste Sieg seit 1975 ("Ding-a-Dong") rückt näher.

Auch Schweden und Russland stehen im Finale

John Lundvik Schweden - Proben zum Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv
John Lundvik für Schweden
Quelle: reuters

Streitig machen könnte Laurence den ESC-Sieg aber noch Schweden. Auch John Lundvik qualifiziert sich für das Finale. Er überzeugt mit einem tanzbaren Uptempo-Song mit Gospel-Elementen. Sein Auftritt beginnt leise unter einem goldenen Licht-Viereck und steigert sich dann zunehmend. In den Wetten liegt Lundvik inzwischen hinter den Niederlanden auf Platz 3 und gilt ebenfalls als Mitfavorit. Sollte er am Samstag tatsächlich gewinnen, wäre es der siebte Sieg für das erfolgsverwöhnte Land. Schweden würde in der ewigen ESC-Bestenliste an Irland vorbeiziehen als erfolgreichstes ESC-Land aller Zeiten.

Acht weitere Länder qualifizieren sich für das Finale. Darunter der russische Superstar Sergey Lazarev, der mit der dunklen Bombast-Ballade "Scream" antritt. 2016 holte er bereits einen dritten Platz für sein Land. Und auch Luca Hänni, Sieger der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar", qualifiziert sich für die Schweiz für das Finale. Sein tanzbarer Song "She got me" kommt insbesondere bei den Fans sehr gut an. Beim Public Viewing am Strand von Tel Aviv jubeln tausende Fans, als Hänni auf der Bühne steht.

Australien weit vorne, Deutschland weit hinten?

Australische Sängerin Kate Miller-Heidke singt schwebend vor einem Sternenhimmel-Hintergrund.
Kate Miller-Heidke singt für Australien
Quelle: ap

Im Finale stehen auch zehn weitere Länder, die sich bereits beim ersten Halbfinale am Dienstag durchsetzen konnten. Vor allem Australien mit der sehr guten Startnummer 25 könnte den Niederlanden den Sieg noch streitig machen. Sängerin Kate Miller-Heidke liefert Opern-Pop und eine spektakuläre Show. Während ihres Songs "Zero Gravity" ist sie quasi aufgespießt auf einem Stock und schwebt über der Bühne. Und auch die isländische Band Hatari, die Rock mit Elektro-Elementen mischt und ein wenig wie Rammstein klingt, fällt auf.

Deutschland ist als eines der fünf großen Länder für das Finale gesetzt. In diesem Jahr treten "Sisters" für Deutschland an - mit der schlechten, weil frühen Startnummer 4. Die beiden Sängerinnen Carlotta und Laurita hatten ihren Song am Abend sowohl während des zweiten Halbfinals als auch beim offiziellen Empfang der deutschen Botschaft in Tel Aviv vorgestellt. In den Wetten liegen sie allerdings ganz hinten, es droht ein letzter Platz für Deutschland.

Davon zeigen sich die beiden Sängerinnen im Gespräch mit heute.de allerdings unbeeindruckt: "Wir sind noch nie Menschen gewesen, die gegoogelt haben, wie wir ankommen. Wir möchten einfach den bestmöglichen Auftritt leisten, den wir leisten können", sagen sie. Das ESC-Finale geht am Samstag über die Bühne und wird von bis zu 200 Millionen Menschen verfolgt. Stargast ist Madonna, die zwei Songs singen wird.

Bilder: Wer gewinnt den ESC?

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