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Ferien in 14 Bundesländern - Wochenende startet mit Staus und vollen Zügen

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Nordrhein-Westfalen, das bevölkerungsreichste Bundesland, ist in die Ferien gestartet. Der ADAC warnt vor dem "schlimmsten Reisewochenende" - zusätzlich bremsen Unwetter aus.

Archiv: LKW und PKW stehen auf der A4 auf dem Kölner Ring im Stau.
Negativ-Höhepunkt erwartet: am Wochenende werden die Straßen voll.
Quelle: dpa

Mit dem Ferienbeginn im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen ist der Sommerreiseverkehr angerollt. Vor allem auf den Straßen in und um NRW sowie in Bayern, Hessen und Niedersachsen meldete der ADAC unzählige Staus. Damit waren vor allem bei den Autofahrern in den Süden und in Richtung Nord- und Ostsee gute Nerven gefragt.

In Nordrhein-Westfalen bildeten sich nach der Zeugnisabgabe an die rund 2,5 Millionen Schüler bis zum frühen Nachmittag die ersten Staus vor allem auf der A3 bei Duisburg in Richtung Niederlande und im Raum Hagen auf der A45, wie ein Sprecher von Straßen.NRW erklärte.

Autofahrer sollten sich in NRW zudem auf Aquaplaning einstellen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor schweren Gewittern mit Hagel im Laufe des Nachmittags.

Starke Nerven auch bei Zugreisenden gefragt

Auch Zugreisende mussten bereits am Freitag Geduld mitbringen. Zusätzlich zu den Urlaubern waren auch die Wochenendpendler unterwegs. Die Auslastung in den Fernzügen war entsprechend hoch. Die Bahn hatte sich eigenen Angaben zufolge auf volle Züge an den reisestarken Tagen vorbereitet. "Alles, was rollen kann, rollt", sagte eine Bahnsprecherin dazu.

Im Südwesten wurde der Bahnverkehr durch Blitzeinschläge am Morgen zusätzlich ausgebremst. Auf der zentralen Rheintalstrecke zwischen Offenburg und Karlsruhe mussten die Reisenden wegen gestörter Stellwerke Verspätungen und Zugausfälle hinnehmen, die sich teils bis weit in den Nachmittag auswirkten.

Ausfälle auch am Frankfurter Flughafen

Am Frankfurter Flughafen hatte am Freitagnachmittag zudem ein heftiges Gewitter die Abfertigung verzögert. Zudem meldete der Flughafen vereinzelte Flugausfälle.

Experten erwarten den Höhepunkt der Reisewelle für das Wochenende. Der ADAC erwartet "eines der schlimmsten Reisewochenenden".

Volle Straßen vor allem in Richtung Nord- und Ostsee

Mit viel Verkehr rechnet der Verkehrsclub vor allem auf den Fernstraßen in Richtung Nord- und Ostsee sowie auf dem Weg in den Süden. Auch auf den Autobahnen in Österreich, Kroatien, Frankreich, Italien und der Schweiz kann es zu Staus kommen.

Mit Österreich gibt es derzeit Streit wegen Straßensperrungen und Fahrverboten. Die Regierung in Wien will den Ausweichverkehr über Landesstraßen eindämmen. Außerdem geht es um die Blockabfertigung von Lkw, um die Brennerstrecke zu entlasten. Zuletzt kündigte Salzburg an, zwischen dem 13. Juli und dem 18. August an den Wochenenden alle Ausfahrten der A10 Tauernautobahn von Puch-Urstein bis St. Michael im Lungau zu sperren - außer für den Zielverkehr.

Bei der Fahrt zurück nach Deutschland müssen sich Autofahrer an einigen Grenzübergängen auf lange Wartezeiten bei den Einreisekontrollen einstellen.

Auch Andrang an Flughäfen

Auch wer in den Urlaub fliegt, muss möglicherweise mehr Zeit einplanen, vor allem am Sonntag. Der größte NRW-Flughafen Düsseldorf rechnet nach eigenen Angaben allein an diesem Tag mit rund 90.000 Passagieren. Nach dem Ferienbeginn an Rhein und Ruhr haben fast alle Bundesländer schulfrei - bis auf Bayern und Baden-Württemberg.

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