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Fernseh-Ansprache - Maltas Präsident ruft zur Ruhe auf

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Der Fall der Ermordung einer Journalistin in Malta weitet sich zur Staatsaffäre aus. Der Staatspräsident ruft daher die Bevölkerung zur Besonnenheit auf.

Eine Demonstration in Malta.
Eine Demonstration in Malta.
Quelle: Rene Rossignaud/AP/dpa

Maltas Staatspräsident George Vella hat die Bevölkerung des Landes angesichts der Krise um den Mord an einer Journalistin zur Ruhe aufgerufen. "Lasst uns den Institutionen erlauben zu arbeiten und der Gerechtigkeit, ihren Lauf zu nehmen. Auf diese Weise können wir langsam zur Normalität zurückkehren", sagte Vella in einer Fernsehansprache.

Der Präsident hat in Malta wenig politische Macht. In der Schusslinie der Kritik steht Regierungschef Joseph Muscat, der seinen Rücktritt bereits angekündigt hat.

Caruana Galizia war im Oktober 2017 mit einer Autobombe getötet worden. Sie hatte zu Korruption in Regierung und Geschäftswelt recherchiert und dabei verschiedene Regierungsmitglieder angegriffen. Muscats Ex-Stabschef Keith Schembri wurde vorübergehend festgenommen. Gegen den Geschäftsmann Yorgen Fenech als möglichen Drahtzieher wurde Anklage erhoben. Caruana Galizias Angehörige fordern auch Ermittlungen gegen Muscat selbst.

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