Sie sind hier:

"Sterben muss ein Ende haben" - Bedford-Strohm besucht "Sea-Watch 3"

Datum:

Der oberste Repräsentant der Evangelischen Kirche will ein Signal für die private Seenotrettung setzen. Deshalb besucht er die Crew der in Italien beschlagnahmten "Sea-Watch 3".

Heinrich Bedford-Strohm reist nach Sizilien. Archivbild
Heinrich Bedford-Strohm reist nach Sizilien. Archivbild
Quelle: Andreas Gebert/dpa

Um die zivile Seenotrettung im Mittelmeer zu unterstützen, reist der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Heinrich Bedford-Strohm, kurzfristig nach Sizilien. Er will auf der Insel das von Italien festgesetzte Schiff "Sea-Watch 3" besuchen.

"Menschen im Mittelmeer ertrinken zu lassen oder sie in die schlimmen Lager in Libyen zurückzuschicken, das ist keine Option für Europa", sagte Bedford-Strohm. Die "Sea-Watch 3" wurde Mitte Mai beschlagnahmt, gegen den Kapitän laufen Vorermittlungen.

Laut Sea-Watch-Sprecher Ruben Neugebauer wird Bedford-Strohm, sollten ihn die italienischen Behörden daran hindern, die "Sea-Watch 3" zu betreten, an Land mit der Crew sprechen. Der Theologe sagte in einem bei Youtube verbreiteten Statement, 2018 seien mehr als 2.000 Menschen im Mittelmeer ertrunken: "Dieses Sterben muss ein Ende haben."

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um Ihnen ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier können Sie mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, können Sie jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigen Sie Ihr Ausweisdokument.

Sie wechseln in den Kinderbereich und bewegen sich mit Ihrem Kinderprofil weiter.