Sie sind hier:

Berlinale eröffnet - Roter Teppich, Stars - es läuft wieder

Datum:

Die ersten Stars sind über den roten Teppich flaniert, Sektchen wurden geschlürft, Häppchen gereicht: Beste Kinozeit in Berlin - die 68. Berlinale wurde eröffnet.

In Berlin haben am Donnerstagabend die 68. Internationalen Filmfestspiele begonnen. Eröffnet wurde die Berlinale von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD), Jury-Präsident Tom Tykwer und Berlinale-Direktor Dieter Kosslick. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nahm an der Eröffnungsgala teil.

Heute startet in Berlin eines der größten Publikumsfestivals. 385 Produktionen werden auf dem Filmfestival in den kommenden zehn Tagen gezeigt. Bei der Eröffnung waren auch Bill Murray, Jeff Goldblum und Tilda Swinton anwesend.

Beitragslänge:
2 min
Datum:

Berlinale kommt auf den Hund

Der folgende Eröffnungsfilm war die Weltpremiere des Animationsfilms "Isle of Dog" von Wes Andersons. Dazu wurden der Regisseur und sein Filmteam, darunter die Sprecher und Sprecherinnen der Figuren wie die Schauspieler Bill Murray, Jeff Goldblum, Tilda Swinton und Liev Schreiber erwartet.

Im Rahmen der Eröffnungsgala wurde die Internationale Jury vorgestellt, zu der neben Tykwer die belgische Schauspielerin Cécile de France, der spanische Fotograf und ehemalige Direktor der Filmoteca Española Chema Prado, die US-amerikanische Produzentin Adele Romanski, der japanische Komponist Ryuichi Sakamoto und die US-amerikanische Filmkritikerin Stephanie Zacharek gehören. Die deutsche Schauspielerin Anke Engelke führte als Moderatorin durch die Gala.

Internationale Stars in Berlin

Weitere internationale und nationale Gäste des Eröffnungsabends wurden erwartet wie der türkische Journalist Can Dündar, die Regisseure Fatih Akin, Leander Haußmann und Detlev Buck, die Schauspielerinnen Hanna Schygulla, Helen Mirren, Iris Berben und Senta Berger, die Schauspieler Mario Adorf und Daniel Brühl.

Mit Blick auf die weltweite #MeToo-Debatte um Sexismus-Vorwürfe und sexuelle Gewalt in der Filmbranche und anderen Bereichen hatte Kulturstaatsministerin Grütters vor der Berlinale zu einem Kulturwandel aufgerufen, an dem alle mitwirken sollten.

Angst und Schweigen seien viel zu lange die stillen Komplizen des Machtmissbrauchs gewesen, sagte die Kulturstaatsministerin: "Es ist gut, dass damit Schluss gemacht wird und dass sich nun vermehrt Frauen und auch Männer zur Wehr setzen." Gerade der Filmkunst gelinge es, "den Blick für die Wirklichkeit zu schärfen und überholte Rollenbilder - und auch Weltbilder - ins Wanken zu bringen".

Ehrenbär für Willem Dafoe

Auf der Berlinale werden bis zum 25. Februar knapp 400 Filme präsentiert. Insgesamt 24 Beiträge laufen im Wettbewerb, davon konkurrieren 19 um den Goldenen und die Silbernen Bären. Aus Deutschland sind vier Filme im Rennen. Mit dem Goldenen Ehrenbären wird auf der der US-Schauspieler Willem Dafoe für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Mit der Berlinale Kamera für besondere Verbundenheit mit dem Festival werden die Schweizerin Beki Probst, der israelische Produzent Katriel Schory und der tschechische Schauspieler Jiri Menzel geehrt.

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin gelten als einer der wichtigsten Branchentreffs der internationalen Filmindustrie sowie als größtes Publikumsfilmfestival der Welt. Auf dem zehntägigen Festival werden in diesem Jahr rund 17.000 Fachbesucher aus mehr als 120 Ländern erwartet. Zudem werden mehr als 300.000 Kinotickets verkauft.

Die Website verwendet Cookies, um Ihnen ein bestmögliches Angebot zu präsentieren. Nähere Informationen und die Möglichkeit, die Verwendung von Cookies einzuschränken finden Sie hier.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert auf Mein ZDF! Abo beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert

Sie wechseln in den Kinderbereich und bewegen sich mit Ihrem Kinderprofil weiter.