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Flüchtlingskompromiss - Woelki kritisiert Nachzugsregelung

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Lange hatten Union und SPD um einen Kompromiss beim Familiennachzug von Flüchtlingen gerungen. Der Kölner Kardinal Woelki nennt die gefundene Lösung einen "Skandal".

Woelki findet den Flüchtlingskompromiss "skandalös".
Woelki findet den Flüchtlingskompromiss "skandalös". Quelle: Marius Becker/dpa

Der Kölner Kardinal Rainer Woelki hat die von SPD und CDU/CSU beschlossene Nachzugsregelung für Flüchtlinge scharf kritisiert. Er halte den Kompromiss aus christlicher Perspektive für einen Skandal, sagte er der "Kölnischen Rundschau".

Die Regelung werde Elend nach sich ziehen: "Es geht um 50.000 bis 100.000 Menschen, die da betroffen sind. Wenn ich mir vorstelle, dass Kinder dabei sind, die ihre Eltern erst dann wiedersehen dürfen, wenn sie erwachsen sind, dann finde ich das skandalös."

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