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Flugbegleiter im Ausstand - Streik bei Germanwings läuft

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Auch Schlichter haben einen Streik bei der Lufthansa-Tochter Germanwings nicht verhindern können. Unerbittlich erscheint der Streit zwischen Gewerkschaft UFO und der Airline.

Germanwings-Flugzeuge auf dem Flughafen Köln/Bonn.
Germanwings-Flugzeuge auf dem Flughafen Köln/Bonn.
Quelle: Marius Becker/dpa/Archivbild vom 10.04.2018

In der Nacht hat der dreitägige Streik der Germanwings-Flugbegleiter an mehreren deutschen Flughäfen begonnen. Das bestätigte der Sprecher der Kabinengewerkschaft Ufo, Nicoley Baublies. Infolge des Ausstands, der bis einschließlich Neujahr dauern soll, fallen bundesweit rund 180 Flüge aus.

Die Lufthansa-Tochter Germanwings ist laut Konzernangaben noch mit 30 Flugzeugen und 1.400 Mitarbeitern - davon 800 in der Kabine - für die Nachfolgemarke Eurowings unterwegs. Einen eigenen Markenauftritt gibt es nicht mehr.

Nach gescheiterten Vorgesprächen zu einer Schlichtung hatte die Ufo am Freitag die Flugbegleiter von Germanwings zum Streik aufgerufen.

Gegenseitige Vorwürfe

Übers Wochenende sparten Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite nicht mit gegenseitigen Vorwürfen. Auch ein Einlenken der Germanwings am Samstag führte nicht zu einer Absage des Streiks. "Ganz im Gegenteil fürchten wir, bei der Kommunikation des Managements, dass drei Tage noch lange nicht genug sein werden", warnte Ufo in einem Schreiben an ihre Mitglieder.

In dem Konflikt hat es bereits einen Warnstreik bei vier Lufthansa-Töchtern sowie einen zweitägigen Streik bei der Kerngesellschaft Lufthansa gegeben. Hier waren im November rund 1.500 Flüge mit rund 200.000 betroffenen Passagieren ausgefallen.
Offizieller Streikgrund ist ein Streit der Gewerkschaft mit der Arbeitgeberseite um Regelungen zur Teilzeit.

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