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Flugbegleitergewerkschaft - Ufo droht mit neuen Streiks

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Die Gewerkschaft Ufo zeigt sich entschlossen zu erneuten Lufthansa-Ausständen, falls die Gespräche ergebnislos bleiben. Zur Not könnten auch Tochtergesellschaften bestreikt werden.

Flugbegleiter streiken am Münchner Flughafen.
Flugbegleiter streiken am Münchner Flughafen.
Quelle: Matthias Balk/dpa

Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo erhöht mit neuerlichen Streikdrohungen den Druck auf die Lufthansa. Vor einem Gespräch mit dem Konzern an diesem Wochenende zeigte sie sich bereit, den Ausstand notfalls zu verlängern und auf Tochtergesellschaften auszuweiten. Am Freitag fielen wie schon tags zuvor Hunderte Flüge aus, Tausende Reisende blieben am Boden.

"Entweder wir haben eine Lösung oder wir werden eben verkünden, dass es eine massive Ausweitung geben muss", sagte Ufo-Sprecher Nicoley Baublies.

Ufo droht mit "Hungerspielen"

Die Ufo bestreikt seit Donnerstagfrüh die Lufthansa-Kerngesellschaft.
Die Airline hat daher insgesamt 1.300 Flüge gestrichen und spricht von 180.000 betroffenen Passagieren. Lufthansa-Manager Klaus Froese bedauerte die Absagen. Die Gewerkschaft hatte schon am Montag mit weiteren Streiks gedroht. Nach Urabstimmungen ist sie auch bei vier weiteren Lufthansa-Flugbetrieben dazu bereit - bei Germanwings, Eurowings Deutschland, LufthansaCityLine und SunExpress Deutschland.

Die Ufo-Vorsitzende Sylvia De la Cruz forderte bei den Protesten ein Einlenken der Lufthansa, die dem Ufo-Vorstand monatelang die Vertretungsberechtigung abgesprochen und jegliche Verhandlungen abgelehnt hatte. «Wenn an diesem Wochenende nicht ein vollständiges Umdenken stattfindet und diese Spiele hier weitergehen, dann werden es ihre ganz persönlichen Hungerspiele - mit ungewissem Ausgang», drohte sie dem Konzern.

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