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Forderung nach Tod zweier Kinder - Schwimmunterricht ab erster Klasse gefordert

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In Deutschland können viele Kinder mittlerweile nicht mehr sicher schwimmen. Die DLRG fordert nun Schwimmunterricht ab der ersten Klasse. Anlass ist eine Tragödie in Niedersachsen.

Kinder mit Schwimmhilfen. Symbolbild
Kinder mit Schwimmhilfen. Symbolbild
Quelle: Gregor Fischer/dpa

Nach dem tragischen Tod zweier Kinder in einem Gartenteich in Niedersachsen haben Bildungs- und Lebensrettungsexperten gefordert, Kindern möglichst früh das Schwimmen beizubringen.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) verlangte, Schwimmunterricht in Grundschulen flächendeckend ab der ersten Klasse einzuführen. "59 Prozent der Schüler, die auf eine weiterführende Schule wechseln, können nicht sicher schwimmen", sagte DLRG-Präsident Achim Haag der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Die Bildungsgewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) forderte, Kinder bereits in der Kita-Betreuung mit Wasser und seinen Gefahren vertraut zu machen. Vorstandsmitglied Ilka Hoffmann kritisierte darüber hinaus, dass nicht allen Schulen Schwimmbäder zur Verfügung stünden. Dafür gebe es immer mehr private Bäder, die für Familien zu teuer seien, sagte sie der Zeitung. "Es ist wichtig, auch sozial benachteiligten Familien den Zugang zu Schwimmbädern zu ermöglichen." Im vergangenen Jahr beobachtete die DLRG nach eigenen Angaben eine Häufung von Todesfällen, bei denen Kinder durch Ertrinken ums Leben kamen. 2018 waren das 71 Kinder. Am Dienstag waren zwei Kinder im Alter von vier und sieben Jahren in einem Gartenteich in Baddeckenstedt bei Salzgitter ertrunken.

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