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Franziskus besucht Südamerika - Papst spricht für Mapuche in Chile

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Der Papst hält eine Messe in der Mapuche-Region in Chile. Dabei prangerte er die Ausgrenzung und Unterdrückung des indigenen Volks an.

Papst Franziskus ist zu Besuch in Chile.
Papst Franziskus ist zu Besuch in Chile. Quelle: Francisco Flores Seguel/Agencia Uno/dpa

Papst Franziskus hat in Chile die Unterdrückung der indigenen Mapuche angeprangert. "Wir müssen die Denkweise ablegen, dass es höhere und niedere Kulturen gibt", sagte er bei einer Messe in Temuco, 600 Kilometer südlich von Santiago de Chile.

In Chile leben rund 1,3 Millionen Mapuche, das entspricht neun Prozent der Bevölkerung. Sie fordern seit Jahrzehnten die Rückgabe von Ländereien. Vor dem Papstbesuch wurden Kirchen angegriffen, dabei sollen radikalisierte Mapuche beteiligt gewesen sein.

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