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Franziskus zu Besuch in Chile - Papst prangert Unterdrückung an

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Der Papst hält bei seinem Chile-Besuch eine Messe in der Mapuche-Region, verurteilt deren Unterdrückung und mahnt: Hört die Stimme der indigenen Völker.

Papst Franziskus prangerte die Unterdrückung der Mapuche an.
Papst Franziskus prangerte die Unterdrückung der Mapuche an. Quelle: Alessandra Tarantino/AP/dpa

Papst Franziskus hat in Chile die Unterdrückung und Ausgrenzung der indigenen Mapuche angeprangert. "Wir müssen die Denkweise ablegen, dass es höhere und niedere Kulturen gibt", sagte der Papst bei einer Messe in Temuco, 600 Kilometer südlich von Santiago.

In Chile leben rund 1,3 Millionen Mapuche, das entspricht neun Prozent der Bevölkerung. Sie fordern seit Jahrzehnten die Rückgabe von Ländereien. Ihre Vorfahren hatten den härtesten Widerstand gegen die spanischen Konquistadoren geleistet.

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