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Französische Opel-Mutter - PSA bereitet Iran-Rückzug vor

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Wegen drohender US-Sanktionen will sich der französische Autobauer PSA aus dem Geschäft mit Iran zurückziehen.

Die PSA-Zentrale in Rueil-Malmaison nahe Paris.
Die PSA-Zentrale in Rueil-Malmaison nahe Paris.
Quelle: imago

Der französische Autobauer Peugeot-Citroen PSA bereitet sich wegen der drohenden US-Sanktionen darauf vor, seine Iran-Geschäfte auf Eis zu legen. Das teilte die Opel-Mutter mit.

Die USA hatten im Mai das Atomabkommen mit Iran aufgekündigt, die ersten ausgesetzten US-Wirtschaftssanktionen treten am 6. August wieder in Kraft. Das trifft auch europäische Unternehmen: Denn das US-Sanktionsrecht kann in den USA aktive Unternehmen und Banken bestrafen, wenn sie weiter in Iran Geschäfte machen.

Für PSA machen die Aktivitäten in Iran weniger als ein Prozent des Konzernumsatzes aus. Seit der Aufkündigung des Atomdeals durch die USA bemühen sich die anderen Unterzeichnerstaaten - China, Russland, Deutschland, Frankreich und Großbritannien - um die Rettung des Abkommens.

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