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Freiburger Missbrauchsfall - Mehr Jugendamt-Personal gefordert

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Jahrelang wird ein Junge im Raum Freiburg missbraucht. Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung fordert Konsequenzen.

Rörig sieht die Jugendämter unterbesetzt. Archivbild
Rörig sieht die Jugendämter unterbesetzt. Archivbild Quelle: Robert Schlesinger/dpa

Nach dem jahrelangen Missbrauch eines Neunjährigen im Raum Freiburg fordert der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung unter anderem Verbesserungen bei den Jugendämtern. "Jugendämter brauchen mehr Personal, müssen besser hineinschauen können", sagte Johannes-Wilhelm Rörig im ZDF-Morgenmagazin.

In dem Freiburger Fall konnte das Kind nicht dauerhaft aus der Familie genommen werden, obwohl Justiz und Jugendamt wussten, dass ein vorbestrafter Sexualstraftäter mit dem Jungen zusammenwohnte.

"Wir müssen den Kampf gegen sexuelle Gewalt viel konsequenter führen. Wir brauchen dringend ein Kindesmissbrauchsbekämpfungsgesetz", sagt der Beauftragte der Bundesregierung für Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch, Johannes-Wilhelm Rörig.

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