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Freie Wähler in Bayern - Aiwanger strebt Koalition mit CSU an

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Nach der Landtagswahl in Bayern sieht es so aus, als könnte es für eine Koaliton aus CSU und Freien Wählern reichen. Parteichef Aiwanger reicht den Christsozialen schon die Hand.

Hubert Aiwanger, Spitzenkandidat der Freien Wähler in Bayern, sagt zu möglichen Koalitionsverhandlungen mit der CSU: „Wir haben die Themen der Mitte“. Er wolle sich, wie angekündigt, stärker um „Alltagsthemen“ kümmern.

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Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger strebt eine Koalition mit der CSU an. Ob er in einem neuen Kabinett einen Ministerposten haben möchte, dazu wollte er sich im ZDF heute journal nicht äußern. "Darum geht es jetzt nicht, ob ich Minister werde oder nicht. Aber es ist jetzt ein ordentliches Ergebnis für uns geworden", sagte er. "Wir sind wohl dabei und es wird für eine bürgerliche Mehrheit reichen. Das war mein Ziel und damit Mission zunächst mal erfolgreich beendet."

Aiwanger: Auf Themen der kleinen Leute eingehen

Mit Blick auf die starken Grünen sagte Aiwanger: "Wir sind vielleicht etwas vernünftiger als die Grünen. Diese hätten etwas ideologischere Themen und hätten sich bei der Migrationspolitik zu weit aus dem Fenster gelehnt." Insgesamt wollten die Freien Wähler bürgerlich-wertkonservativ in der Mitte regieren. "Und da wird eine CSU-Freie-Wähler-Koalition, glaube ich, auch die richtigen Antworten auf die Herausforderungen finden." Seine Partei werde der CSU auf die Finger schauen.

Ohne ihren Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger wäre die FWG in Bayern nicht so erfolgreich, sie sehen sich bürgerlich-konservativ und gewinnen dort, wo die CSU an Boden verliert – vor allem im ländlichen Raum.

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Anders als die CSU wollten die Freien Wähler mehr auf die Themen der "kleinen Leute" eingehen und sich mehr um Alltagsthemen kümmern, sagte der Freie-Wähler-Chef. Statt dem von Ministerpräsident Markus Söder verkündeten Weltraumprogramm "Bavaria One" solle es nach dem Willen der Freien Wähler erstmal um die Belange der Menschen gehen. "Wir sagen: Kümmere dich erstmal um die Hebammen, um die Lehrer, um die Landwirte. Und dann heben wir erst in den Weltraum ab." In Bayern müsse laut Gesetz innerhalb von vier Wochen eine Regierung stehen. "Sechs Monate Diskussionen wie in Berlin funktioniert hier nicht."

Hochrechnungen zufolge bekamen die Freien Wähler bei der Landtagswahl 11,8 Prozent der Stimmen. Zusammen mit der CSU (37,4 Prozent) reicht es wohl knapp für eine Mehrheit.

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