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Friedenserfolg - Minen-Todeszahl in Kolumbien sinkt

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Kolumbien gilt als eines der am stärksten verminten Länder der Welt. Das Positive: Die Zahl der Minenopfer ist auf dem niedrigsten Stand seit 1990.

In Kolumbien sind noch unzählige Minen unter der Erde vergraben.
In Kolumbien sind noch unzählige Minen unter der Erde vergraben. Quelle: Mauricio Duenas Castaneda/EFE/dpa

Im Zuge des Friedensprozesses ist in Kolumbien 2017 die Zahl der durch Minen getöteten Menschen mit 39 Opfern auf den niedrigsten Stand seit 1990 gesunken. Laut Behörden wurden allein 2006 noch über 1.200 Personen durch Tretminen getötet, mit denen Guerillagruppen und Paramilitärs ihre Gebiete zu schützen versuchten.

Nach dem Friedensabkommen mit der Farc-Guerilla sollen Schritt für Schritt die verbliebenen Minen geborgen werden. Bisher gelten 587 Gemeinden als minenfrei, 292 fehlen noch.

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