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Friedensprozess - Rebellen auf Philippinen geben Waffen ab

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Auf den Philippinen soll das autonome muslimische Gebiet Bangsamoro entstehen. Im Gegenzug müssen auch die muslimischen Rebellen dem Staat gegenüber liefern.

Philippinischer Präsident Rodrigo Duterte. Archivbild
Philippinischer Präsident Rodrigo Duterte. Archivbild
Quelle: Bullit Marquez/AP/dpa

Mehr als 1.000 Kämpfer der größten muslimischen Rebellengruppe im Süden der Philippinen haben im Zuge eines Friedensabkommens mit der Übergabe ihrer Waffen begonnen.

Präsident Rodrigo Duterte sprach bei der Zeremonie in Sultan Kudarat auf der Insel Mindanao von einem weiteren Meilenstein im Friedensprozess zwischen der Regierung und der Rebellengruppe Moro Islamische Befreiungsfront (MILF). Beide hatten 2014 ein Friedensabkommen unterzeichnet. Dieses sieht die Entwaffnung von 40.000 Rebellen vor.

Vor acht Monaten erfolgte die Unterzeichnung eines Gesetzes, wonach auf Mindanao das autonome muslimische Gebiet Bangsamoro entstehen soll. Die MILF hatte seit den späten 1970er Jahren für einen unabhängigen islamischen Staat in Mindanao gekämpft. Mindestens 150 000 Menschen starben in dem Konflikt. Nach Jahrzehnten der Verhandlungen willigte sie dann ein, eine Autonomie zu akzeptieren. In Mindanao sind allerdings auch andere Rebellengruppen aktiv.

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