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Frühere SPD-Vorsitzende - "Große Sorge um unsere Partei"

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Angesichts des stetigen Abwärtstrends der Partei haben sich nun ehemalige SPD-Vorsitzende besorgt zu Wort gemeldet.

Gerhard Schröder und Sigmar Gabriel. Archivbild
Gerhard Schröder (r.) und Sigmar Gabriel. Archivbild
Quelle: Federico Gambarini/dpa

Neun frühere SPD-Vorsitzende haben in einem gemeinsamen Aufruf an die Parteibasis ihre "große Sorge" um die krisengeschüttelte SPD ausgedrückt. "Die SPD befindet sich in einer ernsten Krise, die existenzielle Folgen nicht nur für die Partei, sondern auch für unser Land haben kann", schreiben sie in dem Aufruf.

Der von Ex-Kanzler Gerhard Schröder initiierte Aufruf wurde unter anderem von Hans-Jochen Vogel, Franz Müntefering, Kurt Beck, Sigmar Gabriel und Martin Schulz unterzeichnet.

"Am Ende braucht es Geschlossenheit"

Die SPD als Volkspartei habe entscheidend an Frieden und Freiheit, Sozialstaat und Sicherheit mitgewirkt. Sie habe das Land mitgestaltet und tue dies noch. "Das ist auch Euer Verdienst. Und deshalb rufen wir Euch auf: Seid stolz auf das Erreichte", so die Ex-Parteichefs an die Mitglieder. Die Partei werde auch in Zukunft gebraucht. Aus Krisen sei die SPD stets gestärkt hervorgegangen. "Wir sind sicher, dass dies auch jetzt wieder möglich ist."

"Damit ein Neuanfang gelingt, braucht es die Hilfe aller in der Partei", heißt es in dem Schreiben weiter. "Deshalb rufen wir Euch auf, nun geschlossen die kommissarische Partei- und Fraktionsführung zu unterstützen, damit diese ihre Verantwortung für eine Neuaufstellung wahrnehmen kann." Nötig seien offene, kritische Auseinandersetzungen - untereinander, aber auch mit dem politischen Gegner. "Doch am Ende braucht es Geschlossenheit und Solidarität."

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