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Führungskräfte - Daimler will 1.100 Stellen abbauen

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Autobauer Daimler befindet sich im Sparmodus. Anfang der Woche hat Vorstandschef Källenius erstmals konkrete Zahlen zu seinen Sparplänen genannt. 1.100 Führungskräfte müssen gehen.

Daimler-Vorstandschef Ola Källenius.
Daimler-Vorstandschef Ola Källenius.
Quelle: Christoph Schmidt/dpa

Im Zuge seines angekündigten Sparprogramms will der Autobauer Daimler laut Betriebsrat weltweit 1.100 Stellen von Führungskräften abbauen. In Deutschland wäre es etwa jede zehnte, wie Gesamtbetriebsratschef Michael Brecht in einem Info-Brief an die Mitarbeiter schrieb. Zuvor hatten "Süddeutsche Zeitung" und "Handelsblatt" darüber berichtet.

Laut Betriebsrat hat Vorstandschef Ola Källenius Anfang der Woche bei einer internen Führungskräfteveranstaltung erstmals konkrete Zahlen zu seinen Sparplänen genannt.

Um die Personalkosten zu reduzieren, habe die Unternehmensleitung auch vorgeschlagen, mögliche Tariferhöhungen aus der im Frühjahr 2020 anstehenden Tarifrunde nicht zu übernehmen oder individuelle Lohn- und Gehaltserhöhungen hinauszuzögern. "Dies haben wir kategorisch abgelehnt", betonte Brecht. Ein Unternehmenssprecher sagte, man äußere sich nicht zu Spekulationen. Mit den Arbeitnehmervertretern gebe es einen konstruktiven Dialog.

Daimler hat gut 178.000 Beschäftigte in Deutschland. Betriebsbedingte Kündigungen hat der Konzern bis Ende des kommenden Jahrzehnts ausgeschlossen, auch Abfindungsprogramme oder ähnliches soll es nicht geben - was nicht ausschließt, dass der Konzern zum Beispiel freiwerdende Stellen nicht nachbesetzt.

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