Weitere Corona-Fälle und Suche in NRW

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Fünf bestätigte Infektionen - Weitere Corona-Fälle und Suche in NRW

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Das Coronavirus breitet sich hierzulande aus. In Nordrhein-Westfalen wurden mindestens drei weitere Ansteckungsfälle bestätigt. Die Suche nach möglichen Infizierten wird forciert.

Das Gesundheitsamt in Heinsberg.
Das Gesundheitsamt in Heinsberg.
Quelle: Jonas Güttler/dpa

Nach fünf bestätigten Coronavirus-Fällen in Nordrhein-Westfalen suchen die Behörden nun mit größeren Aktionen nach möglichen weiteren Infizierten. In Gangelt im Kreis Heinsberg sind die rund 300 Besucher einer Karnevalsveranstaltung aufgerufen, sich bei den Behörden zu melden.

Alle Besucher und ihre Familien müssten für 14 Tage in häusliche Quarantäne gehen, teilte das NRW-Gesundheitsministerium mit. In Mönchengladbach läuft die Suche nach Menschen, die Kontakt zu einem infizierten Arzt hatten.

Alle bislang bekannten Infizierten hatten nach Erkenntnissen der Behörden Kontakt mit einem Ehepaar aus Gangelt, das im Moment an der Uniklinik Düsseldorf behandelt wird. Es sei nun entscheidend, alle Kontaktpersonen der Infizierten ausfindig zu machen, sagte ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums am Donnerstagmorgen.

Bei drei Personen aus dem Umfeld des infizierten Ehepaares aus dem Kreis Heinsberg wurde das Virus festgestellt. Die Suche nach weiteren Kontaktpersonen der Infizierten läuft.

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Kampf gegen Ausbreitung des Coronavirus'

Im Laufe des Tages erwarten die Behörden zahlreiche weitere Testergebnisse von Kontaktpersonen, die sich möglicherweise bei dem Ehepaar angesteckt haben könnten. Dazu zählen etwa die Kinder des Paares, die rund 65 Kinder einer Kita und Dutzende Teilnehmer der Karnevalsveranstaltung.

Je nach Ergebnis dieser Tests würden die Behörden entscheiden, ob für weitere Personenkreise häusliche Quarantäne angeordnet wird.

Prof. Torsten Bauer, Chefarzt für Pneumologie, Lungenklinik Heckeshorn, klärt auf: Wie kann man sich vor dem Coronavirus schützen? Ist ein Mundschutz sinnvoll und welche Personengruppen sind besonders gefährdet?

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Mit den Maßnahmen wollen die Behörden erreichen, dass sich das neue Coronavirus nicht weiter ausbreitet. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte allerdings am Mittwoch bereits klargemacht: "Wir können nicht garantieren, dass wir die Infektionsketten gestoppt kriegen."

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