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"Schredder-Affäre" in Österreich

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Fünf Datenträger vernichtet - "Schredder-Affäre" in Österreich

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Anscheinend war die Vernichtung von Datenträgern vor dem Sturz der Regierung in Österreich umfangreicher als angenommen.

Wartende Journalisten stehen vorm Bundeskanzleramt in Wien.
Wartende Journalisten stehen vorm Bundeskanzleramt in Wien.
Quelle: Helmut Fohringer/APA/dpa

Die Vernichtung von Datenträgern aus dem Kanzleramt in Österreich unmittelbar vor dem drohenden Sturz der Regierung ist umfangreicher gewesen als bisher angenommen. Nach Informationen der Magazine "Falter" und "Spiegel" hat ein Mitarbeiter des Kanzleramts im Mai fünf statt nur eine Festplatte von einer externen Spezialfirma zerstören lassen, und nicht durch Experten des Hauses.

Das Schreddern erfolgte wenige Tage nach Bekanntwerden des "Ibiza-Videos", das zum Sturz der Regierung führte.

Sebastian Kurz im österreichischen Parlament

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Fünf Festplatten soll ein Mitarbeiter des damaligen österreichen Kanzlers Kurz nach Erscheinen des Ibiza-Videos vernichtet lassen haben. Der nennt das einen normalen Vorgang.

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