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Zweiter Anschlag - Fünf Terroristen in Cambrils getötet

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Wenige Stunden nach dem Anschlag in Barcelona hat die Polizei im 100 Kilometer entfernten Küstenort Cambrils einen Anschlag verhindert: Sie tötete fünf Terroristen, die schwer bewaffnet waren und Bombengürtel-Attrappen trugen. Die Terroristen attackierten Menschen aber auf der Flucht, eine Frau starb.

Fünf Attentäter haben in der Nacht mehrere Zivilisten in Cambrils überfahren. Einige wurden dabei schwer verletzt. Aktuelle Ermittlungen ergaben, dass es sich bei den Sprengstoffgürteln der Täter um Attrappen handelte.

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Die Männer flohen der Tageszeitung "La Vanguardia" zufolge vor einer Polizeikontrolle. Es kam zu einer Verfolgungsjagd, in deren Folge die Terroristen nahe der Promenade von Cambrils mehrere Menschen umfuhren und mit Waffen angriffen. Dabei wurden sieben Menschen verletzt, eine Frau erlag ihren Verletzungen am Freitagmittag. Möglicherweise hatten die Terroristen also ursprünglich ein anderes Anschlagsziel. Bei einer Schießerei mit der Polizei kamen schließlich alle fünf ums Leben. Vier der Angreifer starben sofort, der fünfte erlag später seinen Verletzungen im Krankenhaus. Bei der kontrollierten Sprengung der Sprengstoffgürtel der Männer stellte sich heraus, dass diese Attrappen waren.

Zusammenhang mit Barcelona

Die Polizei sucht weitere Verdächtige, die bei der Logistik geholfen haben. Die Ermittler gehen von einem Zusammenhang zwischen den beiden Anschlägen in Barcelona und Cambrils aus: Sie seien dem gleichen Muster gefolgt, sagte der katalanische Innenminister Joaquim Forn dem Radiosender RAC1. Der Fahrer des Autos steht laut dem spanischen Innenministerium mit der Terrorgruppe in Alcanar (zwischen Barcelona und Valencia) in Verbindung. Dort war es am Mittwoch zu einer Explosion gekommen, bei der ein Mensch starb und sieben verletzt wurden. Dort sollten vermutlich Sprengsätze hergestellt werden, unter anderem mit Gasflaschen.

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