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Für gesetzlich Versicherte - Mehr Ausgaben für Heilbehandlungen

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Heilbehandlungen werden immer teurer: Für Behandlungen etwa beim Physiotherapeuten, Ergotherapeuten oder Logopäden müssen gesetzlich Versicherte immer mehr zuzahlen.

Auch Physiotherapie zählt zu den Heilbehandlungen. Archivbild
Auch Physiotherapie zählt zu den Heilbehandlungen. Archivbild
Quelle: Wolfgang Kumm/dpa

Gesetzlich Versicherte zahlen immer mehr für Heilbehandlungen zum Beispiel beim Physiotherapeuten zu. Das geht aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Linken-Anfrage hervor. Demnach stiegen die Zuzahlungen zwischen 2016 und 2018 von 609 auf 668 Millionen Euro.

Hauptgrund für den Anstieg seien die in den vergangenen Jahren beschlossenen höheren Vergütungen für die Beschäftigten. Gesetzlich Versicherte müssen zehn Prozent der Kosten und zudem zehn Euro pro Verordnung dazu zahlen.

Gesetzlich Versicherte müssen für Behandlungen beim Physiotherapeuten, Ergotherapeuten oder Logopäden zehn Prozent der Kosten und zusätzlich zehn Euro pro Verordnung dazuzahlen. Der Linken-Bundestagsabgeordnete Achim Kessler forderte, die Zuzahlungen komplett abzuschaffen. Es könne dazu kommen, dass Menschen Behandlungen nicht in Anspruch nähmen, obwohl diese eigentlich notwendig wären.

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