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Gasprojekt und Syrien-Krieg - Baerbock will Druck auf Russland ausüben

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Russland fliegt Luftangriffe in Syrien und ist gleichzeitig an Gaslieferungen nach Europa interessiert. Grünen-Chefin Annalena Baerbock sieht da einen Hebel.

Annalena Baerbock (Archiv).
Annalena Baerbock (Archiv).
Quelle: Guido Kirchner/dpa

Die Bundesregierung sollte aus Sicht der Grünen Russland in der Energiepolitik unter Druck setzen, um gegen die Gewalt im Nordwesten Syriens vorzugehen. Europa und Berlin hätten "mit dem russischen Prestigeprojekt Nord Stream 2 ein nicht unerhebliches Druckmittel in der Hand", sagte Parteichefin Annalena Baerbock.

Durch die Luftangriffe in Syrien sind laut UN 235.000 Menschen zur Flucht gezwungen worden. Seit Anfang Dezember haben Syrien und Russland ihre Luftangriffe massiv verstärkt.

Baerbock sagte, das Grauen rund um Idlib nehme seit Jahren kein Ende: "Der syrische Diktator Baschar al-Assad lässt erneut mit massiver russischer Unterstützung gezielt Wohnhäuser, Krankenhäuser, Fluchtrouten, Familien und Kinder bombardieren." Tausende würden mitten im Winter in die Flucht getrieben. Daran dürfe man sich nicht gewöhnen.

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