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Gelder aus Flüchtlingsabkommen - Türkei wirft EU Deal-Bruch vor

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Die EU darf Migranten in die Türkei zurückschicken, die erhält dafür, laut Flüchtlingsabkommen, insgesamt sechs Milliarden Euro. Doch aus Ankara kommt nun scharfe Kritik.

Mevlüt Cavusoglu, Außenminister der Türkei.
Mevlüt Cavusoglu, Außenminister der Türkei.
Quelle: Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat vor dem Besuch von Kanzlerin Angela Merkel in Ankara der EU vorgeworfen, die im Flüchtlingsabkommen zugesagten Gelder nicht vollständig gezahlt zu haben. "Wir halten uns an das Abkommen und nehmen alle Flüchtlinge zurück, die zurückgeschickt werden. Was ist mit der EU?", sagte er der "Bild".

Die EU habe versprochen, Ende 2016 die ersten drei Milliarden Euro zu zahlen, Ende 2018 weitere drei. Bislang seien jedoch noch nicht einmal die ersten drei Milliarden gezahlt worden.

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