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Nach Festnahme in Köln - Generalbundesanwalt warnt vor Anschlägen mit Biowaffen

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Der Generalbundesanwalt Peter Frank hat vor der Gefahr durch Anschläge mit biologischen Kampfstoffen gewarnt. Terroristen seien bei ihren Angriffsplänen "sehr kreativ".

Archiv: SEK-Beamte mit Atemschutzmasken stehen in einem Fahrzeug vor einem Wohnkomplex
SEK-Beamte mit Atemschutzmasken stehen in einem Fahrzeug vor einem Hochhaus (Archivbild). Quelle: dpa

Nach der Festnahme des Biobomben-Bauers in Köln hat Generalbundesanwalt Peter Frank vor der Gefahr durch Anschläge mit biologischen Kampfstoffen gewarnt. "Wir müssen uns davon verabschieden, dass terroristische Straftaten immer nach dem gleichen Muster erfolgen", sagte Frank in einem Interview mit den ARD-Tagesthemen am Mittwochabend.

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Terroristen seien "sehr kreativ"

Sicherheitsbehörden beobachteten schon seit einiger Zeit, dass Anschläge auf unterschiedliche Arten und Weisen begangen werden könnten. Terroristen seien "insoweit sehr kreativ und versuchen asymetrisch alle möglichen Szenarien auszutesten". Dazu gehöre auch eine Bedrohung mit biologischen Kampfstoffen. "Darauf müssen wir uns einstellen und ich denke, dass sich die Sicherheitsbehörden darauf auch eingestellt haben."

Das Bundeskriminalamt hatte in der Vorwoche in Köln einen Tunesier festgenommen, der nach Dafürhalten der Ermittler hochgiftiges Rizin für einen biologischen Sprengsatz hergestellt hatte. Außerdem sieht die Bundesanwaltschaft einen "Anfangsverdacht für die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat".

Ermittler sehen in dem vermehrten Auftreten von Rizin-Funden den Versuch von islamistischen Gruppen, in Europa Anschläge mit chemischen oder biologischen Kampfstoffen zu verüben, so ZDF-Terrorismusexperte Elmar Theveßen.

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3 min
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