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Generalinspekteur der Bundeswehr - Zorn sieht Russland als große Bedrohung

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Russland und Europa stehen eher in einem Spannungsverhältnis zueinander. Das sieht der Generalinspekteur der Bundeswehr mit wachsender Sorge.

Generalinspekteur der Bundeswehr General Eberhard Zorn.
Generalinspekteur der Bundeswehr General Eberhard Zorn.
Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert/ZB/dpa

Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, sieht in Russland eine große Bedrohung für den Frieden in Europa. "Was Europa angeht, sprechen die Fakten für sich", sagte Zorn dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Er verwies auf die russische Besetzung der Krim, die Lage in der Ostukraine, den Giftanschlag auf den früheren russischen Doppel-Agenten Sergej Skripal und den Bruch des INF-Abrüstungsabkommens für nukleare Mittelstreckenraketen. "Das hat insgesamt seine ganz eigene Qualität."

Der Generalinspekteur forderte mit Blick auf den INF-Vertrag neue weltweite Abrüstungsbemühungen."«Angenommen, dieser Vertrag bricht vollkommen weg, bin ich in Sorge, wie es weiter geht mit Mittelstreckenraketen. Meines Erachtens muss dann ein neues Rüstungskontrollregime ins Leben gerufen werden. Und da müssen alle mit an Bord geholt werden - Russland, die USA, China." Der General sprach vom "Maß aller Dinge mit Blick auf unsere Sicherheit in Europa und in Deutschland".

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