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Gescheiterte Abschiebung - Großeinsatz in Ellwangen war teuer

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Teurer Einsatz: Im April mussten in Ellwangen mehrere Hundert Polizisten in einem Flüchtlingsheim anrücken. Ein Mann hatte sich gegen die Abschiebung gewehrt.

Die Polizei musste in Ellwangen am Ende massiv durchgreifen.
Die Polizei musste in Ellwangen am Ende massiv durchgreifen.
Quelle: Stefan Puchner/dpa

Die gescheiterte Abschiebung eines Asylbewerbers aus einem Flüchtlingsheim in Ellwangen hatte Ende April bundesweit Wellen geschlagen. Polizisten sahen sich durch rund 150 Flüchtlinge bedroht und zogen sich zurück. Erst ein Großeinsatz in der Landeserstaufnahme machte die Abschiebung möglich.

Jetzt liegt die Rechnung dafür vor: Die Razzia in Ellwangen hat gut 360.000 Euro gekostet. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums in Stuttgart hervor, die der "Schwäbischen Zeitung" vorliegt.

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