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Entsorgung von Einweg-Bechern

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Gesetz soll Händler verpflichten - Entsorgung von Einweg-Bechern

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Vor allem im Onlinehandel steigt die Zahl der Retouren stark an. Vieles davon wird vernichtet. Das soll sich laut dem Bundeskabinett bald ändern.

Ein Retourenaufkleber auf einem Päckchen. Archivbild
Ein Retourenaufkleber auf einem Päckchen. Archivbild
Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Das Bundeskabinett hat einen Entwurf zur Änderung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes beschlossen. Dabei geht es etwa um eine Pflicht für Händler, Waren benutzbar zu halten. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will verhindern, dass eigentlich noch hochwertige Waren vor allem im Onlinehandel vernichtet werden, etwa um Platz in den Regalen zu schaffen - oder weil wegwerfen günstiger ist, als zurückgesandte Artikel wieder anzubieten.

Entsorgungskosten für Einweg-Becher und Zigaretten

Außerdem geht es um eine Beteiligung an den Entsorgungskosten für Einwegbecher oder Zigaretten. Der Umweltverband NABU kritisierte, der Gesetzentwurf greife deutlich zu kurz. Bundesgeschäftsführer Leif Miller sagte: "Wir brauchen verbindliche Abfallvermeidungsziele. Die Bundesregierung muss eine globale Vorreiterrolle einnehmen, statt nur das umzusetzen, was von der EU ohnehin vorgegeben wird." Es könne nicht sein, dass das Gesetz erlaube, 2035 noch über ein Drittel der Abfälle zu verbrennen und zu deponieren. Nötig sei ein Gesetz, das Unternehmen zwinge, recyclingfreundlich zu produzieren.

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